Man hört und liest viel von der Inklusion und Integration und von allem, was sich verändern soll an Schulen aber auch im Berufsleben.

Ich finde die Gedanken und was in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegt wurde nicht schlecht.  Allerdings ist es im Leben meist so, dass die ersten, zweiten oder auch dritten Gedanken zu etwas nochmal überarbeitet werden müssen oder gar total verworfen werden sollten, um nochmal von vorn zu beginnen.

Auch die UN-Behindertenrechtskonvention  ist nicht vollständig durchdacht!

Für Menschen mit körperlichen Behinderungen ist es sicherlich alles ganz gut. Da ich in dem Thema der körperlichen Behinderung nicht gut genug informiert bin, kann ich nur hoffen, dass meine Annahme richtig ist.

Aber was ist mit den Menschen welche psychische Behinderungen haben?

Für diese kann man nicht einfach eine Rampe bauen, einen elektrischen Türöffner installieren oder eine Lehrerin welche Gebärdensprache beherrscht anstellen.

Menschen mit psychischen Behinderungen benötigen Offenheit, Akzeptanz und Toleranz anderer Menschen.

Man sieht ihnen ihre psychische Behinderung meist nicht an, weiß daher nicht genau was mit ihnen los ist oder was auf einen selbst und andere zu kommt.

Auch wenn ich es mir sehnlichst wünsche, kann ich doch nicht erwarten, dass mit inkrafttreten der  UN-Behindertenrechtskonvention  nun die Menschen an Schulen oder in Firmen sich über alle möglichen psychischen Behinderungen informieren.

Somit wundert es mich nicht, dass die Inklusion nicht für alle funktioniert, denn Menschen mit psychischen Behinderungen benötigen weiterhin spezielle Hilfe.

Sicherlich kann sich das in den nächsten 10 Jahren verändern, indem schon in Kindergärten sich alle auf „Andersartige“ einstellen. Dazu gehört aber ein Umdenken der Menschen und wenn das so leicht möglich wäre, würde es kaum noch Kriege geben, da wir dann alle viel verständnisvoller miteinander umgehen würden.

Daher plädiere ich weiterhin für eine gesonderte Beschulung mancher psychisch erkrankter Menschen oder eine angemessene und spezielle Hilfe, die diesen während der Beschulung zur Seite gestellt wird. Auch benötigen viele dieser Menschen im Arbeitsleben ein spezielles Umfeld, was z.B. einige Firmen für Autisten schon ermöglichen.

Die Firma Specialisterne Deutschland wendet sich vor allem gezielt den Menschen mit Autismus zu. Specialisterne bietet unterschiedlichste Dienstleistungen für Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Deutschland und weltweit.

Auch die Firma SAP hat sich zum Ziel gesetzt, dass 1% ihrer Mitarbeiter Menschen mit Autismus sein sollen und arbeitet mittlerweile mit Specialisterne zusammen.

Information und weiterführende Links zur UN-Behindertenrechtskonvention